Johannes 21 MP3 anhören oder herunterladen

Warst du schon mal frustriert? Ich schon!!!!
Vor allem dann, wenn etwas überhaupt nicht funktioniert hat, was normalerweise zu meinen leichtesten Übungen gehört.

Den Jüngern ging es hier ähnlich. Petrus sagte: „Ich geh fischen.“ und das war immerhin sein Beruf. Normalerweise sollte es eine seiner leichtesten Übungen gewesen sein, ein paar Fische zu fangen.

Aber sie fingen ….. NICHTS!

Ich glaube, sie waren frustriert. Was hat sie wohl frustriert?

  • kein Schlaf – sie hatten die ganze Nacht gearbeitet
  • kein Fisch – irgendwas ging da schief
  • kein Jesus – sie erkannten den Fremden am Ufer einfach nicht
  • Die ganze Situation änderte sich, als sie Jesus erkannten:

  • ziemlich viele Fische
  • ein gutes Frühstück
  • Jesus – für Petrus war diese Begegnung mit Jesus an diesem Morgen ein ganz entscheidender Moment in seinem Leben
  • Lass uns über Folgendes nachdenken:

  • Was kann ich richtig gut? Was ist eine meiner leichtesten Übungen?
  • Wie fühle ich mich, wenn mir einfach nichts gelingt?
  • Suche ich Jesus auch in Momenten in denen alles schief geht?
  • Hat Jesus mir vielleicht gerade dann etwas so Wichtiges zu sagen, dass es mein ganzes Leben, meine Ziele und mein Tun verändert?
  • Was sagt Jesus jetzt gerade zu mir? Was höre ich?
  • Verschiedene Übersetzungen von Johannes 21 lesen:

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    Die Jünger hatten Angst. Aber trotzdem trafen sie sich. Allerdings war es eine „geschlossene Gesellschaft“. Über was haben sie wohl geredet? Ich bin mir ziemlich sicher, dass sie eine Frage auf jeden Fall diskutiert haben: „Wie geht es jetzt weiter?“. Ich glaube nicht, dass sie ruhig und gelassen über die Zukunft gedacht haben.

    Und in diese Situation kommt Jesus und sagt nur „Friede sei mit euch!“ Seine erste Station nachdem er den Tod besiegt hatte war, seine Jünger zu besuchen. Mit ihnen wollte er zusammen sein und ihnen versprach er den Beistand, den Tröster, den Heiligen Geist.

    Jesus sagt auch gerade jetzt zu dir und mir: „Mein Friede soll jetzt gerade mit dir sein. Schau auf mich.“

    Lass uns über Folgendes nachdenken:

  • Kenne ich Zeiten in meinem Leben in denen ich Angst habe?
  • Bin ich einer, der Jesus zum Vorbild hat?
  • Erwarte ich, dass er auch im abgeschlossenen Zimmer bei mir auftaucht und mit mir zusammen sein möchte?
  • Was sagt Jesus zu mir gerade jetzt?
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    Jesus wurde verhaftet, von seinen Freunden im Stich gelassen, die ganze Nacht durch verhört, ausgepeitscht, ihm wurde eine Krone aus Dornen auf den Kopf gedrückt, die Menschen spotteten über ihn und er wurde gekreuzigt.

    Hast du dir schon mal vorgestellt, wie du in dieser Situation fühlen würdest. Bei einer Sache wäre ich mir ganz sicher: Ich würde denken, dass es niemand so schlecht geht wie mir – vor allem, wenn ich unschuldig wäre. Ich würde wahrscheinlich nur auf meine Situation schauen und mich selbst bemitleiden.

    Aber was tut Jesus als er am Kreuz hängt? Bemitleidet er sich selbst?

    Er tut etwas, was eigentlich unmöglich ist. Er sieht noch immer andere Menschen. Er sieht z. B. seine Mutter. Er denkt selbst in dieser Situation nicht an sich selbst, sondern möchte für die Sicherheit seiner Mutter sorgen. Und deshalb gibt er einen letzten Auftrag, bevor er stirbt. „Sorge bitte für meine Mutter, als ob es deine eigene wäre“. Dann stirbt er und wird begraben.

    Lass uns über Folgendes nachdenken:

  • Denke ich manchmal, dass es niemand so schlecht wie mir geht?
  • Kann Jesus mit mir mitfühlen?
  • Ist meine Situation mit der von Jesus vergleichbar?
  • Kann mir Jesus in schwierigen Situationen das Vorbild sein?
  • Warum liess Jesus das alles mit sich geschehen, obwohl er unschuldig war? (Römer 3, 23-28)
  • Verschiedene Übersetzungen von Johannes 19 lesen:

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    Wann hast du das letzte Mal eine Verhaftung in einem Film gesehen? Wie ging das Ganze ab?

    Bei der letzten Verhaftung die ich in einem Film gesehen habe, gab es eine große Schießerei, eine spektakuläre Verfolgungsjagd und am Ende dieser Jagd gab es dann auch einen Gefangenen.

    Irgendwie lief das bei Jesus nicht ganz so ab. Die Soldaten kamen um den „Verdächtigen“ festzunehmen. Sie trafen mitten in der Nacht auf ein paar Leute und jemand fragte die Soldaten: „Wen sucht ihr?“ Darauf antworteten sie „Jesus, der aus der Stadt Nazareth kommt“. Und an dieser Stelle verhielt sich Jesus total „abnormal“. Kein normaler Verdächtiger würde sich so verhalten. Er sagt einfach „Ich bin es“.

    Das muss die Soldaten so geschockt haben, dass sie rückwärts gingen und sogar hinfielen. Was muss das für ein Bild gewesen sein? Stell dir das mal vor! Während die Soldaten noch völlig von der Rolle waren fragte sie Jesus nochmal und bestätigte ihnen auch ein zweites Mal, dass er der Gesuchte war. Ausserdem schützte er seine Jünger indem er sagte: „Jetzt habt ihr ja den Verdächtigen! Lasst die anderen gehen.“

    Da taten die Soldaten genau das, was Jesus ihnen gesagt hatte. Sie befolgten praktisch seine Befehle, verhafteten ihn und liessen die anderen gehen.

    Lass uns über Folgendes nachdenken:

  • Wer hatte bei dieser Verhaftung wirklich die Macht? Jesus? Die Tempelpolizei? Die Römer?
  • Warum ließ Jesus sich so einfach verhaften? War er wegen seiner Fesseln unfähig sich zu verteidigen?
  • Fast alle Jünger liefen nach der Verhaftung weg. Wie hätte ich mich wohl verhalten?
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    Wir leben in dieser Welt, weil wir einen Auftrag haben. Deshalb war Jesus ca. 3 Jahre mit seinen Jüngern zusammen und brachte ihnen bei, was „Gottes Reich“ bedeutet. Wenn Jesus nicht eine Absicht gehabt hätte, was alle seine Jünger (auch du und ich) auf der Erde tun sollen, dann hätte er wahrscheinlich gesagt: „Kommt doch einfach gleich mit mir mit“. Aber Jesus ließ und lässt seine Jünger nicht in einer dunklen, schlechten Welt zurück, wenn es nicht einen Grund dafür geben würde. Sein Grund, weshalb er alle seine Nachfolger weiter hier ihr Leben leben lässt ist, dass sie ein Licht sein sollen. Das bedeutet, dass wir durch alles was wir denken und tun Gottes Liebe weitergeben sollen. Genauso, wie Jesus es vorgelebt hat. Jesus lässt uns aber nicht ohne Schutz, sondern er, Gottes Sohn, der Schöpfer der Welt, bittet um den Schutz Gottes für seine Jünger, für dich und mich.

    Lass uns über Folgendes nachdenken:

  • Habe ich schon mal darüber nachgedacht, dass Jesus einen Auftrag für mich hat?
  • Was habe ich bisher von Jesus lernen können? Welche Eigenschaften von ihm habe ich kennen gelernt?
  • Heute wird eine Situation kommen in der ich „Gottes Licht“ leuchten lassen kann und mich so verhalten kann, wie Jesus tuen würde. Möchte ich diese Situation(en) heute erkennen?
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    Jesus hatte nur noch wenige Momente, die er zusammen mit seinen Jüngern verbringen konnte. Diese Zeit nutzte er um ihnen zu sagen, dass jeder seiner Nachfolger schwere Zeiten haben würde. Seine Lehre und sein Leben unterschied sich sehr von dem anderer „Religionslehrer“ und jeder der Jesus zu seinem Vorbild macht und so werden möchte wie er, wird in verschiedenen Situationen Probleme bekommen, weil er anders denkt als es „normal“ ist. Ausserdem teilte ihnen Jesus mit, warum er wohin er ging und er versicherte ihnen nochmal, dass sie nicht alleine zurückbleiben würden. Der Heilige Geist würde kommen und bei ihnen bleiben.

    Vor Jesus lagen die schwierigsten Stunden die man sich vorstellen kann – freiwillig sterben, obwohl er jederzeit die Macht hätte, das kommende schreckliche Schauspiel zu beenden.

    Gott möchte dich und mich wissen lassen, dass wir nicht allein sind. Jesus sprach nicht nur zu seinen damaligen Jüngern, sondern zu allen seinen Nachfolgern. Gottes Heiliger Geist möchte dich und mich trösten, lehren und uns in jeder Situation beistehen und helfen.

    Lass uns über Folgendes nachdenken:

  • Ist Jesus mein Vorbild? Möchte ich so sein wie er es vorgelebt hat?
  • Verhalte ich mich deshalb machmal total anders als es „normal“ wäre? Helfe ich anderen aus ausweglosen Situationen heraus anstatt sie als hoffnungsloser Fall abzustempeln?
  • Habe ich deswegen manchmal Probleme mit Menschen, die nicht so sein wollen wie Jesus?
  • Weiss ich, dass Jesus mir den Heiligen Geist versprochen hat der mich trösten, lehren und beistehen wird?
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    Hast du schon mal Tomaten oder was Ähnliches gepflanzt?

    Auf meinem Balkon habe ich eine Tomatenpflanze. Diese Pflanze braucht Wasser, Licht und Wärme. Jetzt bekomme ich fast jeden Tag frische Tomaten. Gerade hatte ich zum Frühstück eine.

    Jesus verglich hier seine Jünger mit Trauben. Alles was die Traube ausmacht, bekommt sie vom Weinstock (also der Traubenpflanze). Wir können jetzt mal wieder ein Experiment machen. Scheide doch etwas von deinen Pflanze ab und lege es daneben. Lass es eine Woche direkt neben der Pflanze liegen und vergleiche nochmal das was du abgeschnitten hast mit dem was noch an der Pflanze ist. Siehst du einen Unterschied? Ich habe das auch gemacht. Und irgendwie fand ich den Unterschied völlig logisch ;-)

    Lass uns über Folgendes nachdenken:

  • Was bedeutet es, „am Weinstock zu bleiben“? Nicht theoretisch, sondern heute in meinem Leben?
  • Was möchte ich lieber sein, wenn ich das „Abgeschnittene“ und das „Drangebliebene“ vergleiche?
  • Ist der Unterschied unlogisch oder ist mir klar, dass das so sein muss?
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    Jesus war jetzt ca. drei Jahre mit seinen Jüngern unterwegs. Ihre gemeinsame Zeit neigte sich dem Ende zu und Jesus wollte noch ein paar wichtige Dinge loswerden. Aber was ist mit seinen Jüngern los? Die verstehen nur „Bahnhof“.

    Etwas umgeschrieben sagt Jesus hier Folgendes:
    „Habt keine Angst!!!! Ganz egal was auch kommt: Habt keine Angst!!! Ich muss euch jetzt verlassen. Das tue ich deshalb, weil ich eine Möglichkeit schaffen werden, damit ihr mit meinem Vater und somit auch mit mir zusammensein könnt. Wenn das alles erledigt ist, komme ich wieder und hole euch ab. Solange ich weg bin, lasse ich euch einen Ratgeber da: Den Heiligen Geist.
    Damit ihr erkennen könnt ob ihr mich wirklich liebt reicht es, sich eine Sache im eigenen Leben anzuschauen: Tue ich das, was Jesus mir vorgelebt und gelehrt hat?
    Lebt in meinem Frieden – ich schenke ihn euch“

    Lass uns über Folgendes nachdenken:

  • Habe ich manchmal Angst vor der Zukunft?
  • Lerne ich Jesus immer besser kennen? Welche Eigenschaften sind mir in den letzten Tagen aufgefallen?
  • Habe ich Jesus zu meinem grossen Vorbild gemacht? Möchte ich ihm immer ähnlicher werden?
  • Was bedeutet das heute ganz konkret für mich?
  • Verschiedene Übersetzungen von Johannes 14 lesen:

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    Stell dir mal vor, wir hätten daheim kein Badezimmer. Was würde das bedeuten?

    Nie baden? Stinken? Vielleicht ;-)

    Jetzt stell dir noch vor, dass es in unserem Wohnwort ein Hallenbad gäbe! Hast du das Bild in deinem Kopf? OK. Dann können wir hier „weiterspinnen“.

    Also, lass uns annehmen, wir hätten noch nie gebadet. Wie riecht es dann wohl gerade? Hast du den „Duft“ in der Nase?

    Ich bin mir sicher, dass wir irgendwann merken würden, dass wir stinken. Oder vielleicht würde jemand kommen und uns ganz nett sagen: „Hey, dein Duft erinnert mich nicht gerade an ein Parfum!“ – Mit anderen Worten: „Du stinkst!“

    Dieser Moment wäre ein entscheidender Moment im Leben. Aber dieser Moment würde uns noch nicht weiterbringen. Was wäre wohl die Lösung? Das Hallenbad.

    Kannst du dir jetzt vorstellen dort hinzugehen, unter der Dusche zu stehen, das warme Wasser zu spüren, Duschgel zu benutzen und sauber und erfrischt später wieder aus dem Hallenbad rauszugehen? Wie wäre das Gefühl? Wahrscheinlich könnten wir es gar nicht beschreiben. Der ganze alte Schweiss abgewaschen, keinen Dreck mehr unter den Fingernägeln, … (lass einfach deinen Gedanken freien Lauf ;-) )

    Jetzt stell dir noch vor, wir würden das Wort „Socken“ nicht kennen. Wir hätten also nur offene Schuhe, aber keine Socken. Die Straße wäre ziemlich staubig und wir würden heimlaufen. Daheim angekommen wären wir immer noch sauber (denk nur nochmal an den alten Schweiss und wie das gerochen hat), aber unsere Füße wären etwas staubig.

    Genau dieses Bild benutzte Jesus hier. Wenn wir uns entscheiden, dass wir wie Jesus leben wollen ist das wie unsere Dusche im Hallenbad. Das Wasser verändert uns. Wir riechen anders. Jeder der mit uns zusammen ist, wird das bemerken. Und trotzdem werden unsere Füsse wieder dreckig. Aber auch unsere Füsse möchte Jesus gerne täglich waschen – gerade jetzt, wenn wir uns mit der Bibel beschäftigen.

    Jesus ist auf diese Erde gekommen um uns anzubieten, dass wir nicht länger „stinken“ müssen. Ohne seine Dusche müssten wir ewig stinken. Was ihn das Hallenbad gekostet hat, werden wir in den nächsten Tagen erfahren.

    Lass uns über Folgendes nachdenken:

  • „Stinke“ ich?
  • Kann ich diesen Gestank irgendwie loswerden, ohne Wasser zu benutzen?
  • Kenne ich den Weg zur „Dusche“?
  • Meine „Füsse“ werden trotz „Dusche“ immer wieder dreckig. Was kann ich machen, wenn ich Mist baue?
  • Was bedeuten die Verse 13 & 14 für mich? Was ist es heute ganz konkret?
  • Verschiedene Übersetzungen von Johannes 13 lesen:

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    Jesus kam wieder nach Bethanien. Dort hatte er Lazarus lebendig gemacht, nachdem dieser schon 4 Tage tot im Grab gelegen hatte. Dieser Besuch musste gefeiert werden – und zwar mit einem Essen.

    Lazarus feierte mit Jesus, indem er einfach mit ihm zusammen war. Marta feierte diesen Besuch, indem sie das tat, was sie am besten konnte – sie sorgte dafür, dass etwas auf dem Tisch war und bediente. Und was tat Maria? Auch sie tat das, was sie am besten konnte. Sie betete Jesus an – und das war diesmal nicht billig.

    Innerhalb von Sekunden war ein Jahresgehalt „verduftet“. Es war aber kein Unfall, Maria wollte das komplette Fläschchen über Jesus ausschütten.
    Ihr war egal, was alle anderen über sie dachten. Sie dachte nur an Eines: „Ich möchte Jesus anbeten und ihm danken – die Kosten spielen dabei keine Rolle! Und ausserdem: Es geht hier nicht um mich, sondern um Jesus.“

    Lass uns über Folgendes nachdenken:

  • Kann ich sagen, dass ich „Christ“ bin? Hat er mir ein neues Leben geschenkt?
  • Ist Jesus mein grosses Vorbild und möchte ich ihm auch immer ähnlicher werden? Wie zeigt sich das in meinem Leben?
  • Kann ich sagen, dass ich Jesus liebe, aber ich gebe nichts an ihn zurück (Zeit, Geld, Kraft, Gefühle, …)
  • An welcher Stelle ziehe ich meine „Soviel-gebe-ich-aber-nicht-mehr“-Grenze?
  • Welche „Soviel-gebe-ich-aber-nicht-mehr“-Grenze hatte Maria?
  • Was könnte das heute für mich bedeuten?
  • Verschiedene Übersetzungen von Johannes 12 lesen:

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    Dezember 2009
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